Der kulturelle Reichtum Angolas kommt in vielen Gebieten zum Ausdruck. Im Bereich des Kunsthandwerks ist die Vielfalt an Materialien bemerkenswert: Holzfiguren, Musikinstrumente, Masken für die rituellen Tänze, ornamentgeschmückte Gebrauchsgegenstände sowie Öl- und Sandgemälde, die in Museen, Kunstgallerien und Messen zu sehen sind, zeugen von Angolas künstlerischer Qualität. Der unermessliche kulturelle Wert spiegelt sich auch in den traditionellen Festen wider, die von lokalen Volksgruppen organisiert werden. Die ständige Präsenz von Tanz im täglichen Leben ist das Ergebnis eines kulturellen Kontexts, der sich auf die Internationalisierung von frühen rhythmischen Strukturen beruft. Von Beginn wird das Kind, das auf dem Rücken der Mutter getragen wird, durch ihre Bewegungen geschult. Diese kulturelle Beziehung zum Tanz setzt sich bei den jungen Leuten fort, die stark in verschiedene soziale Feste involviert sind. Bei diesen Festen dienen Tänze zur Integration, Identitätsstiftung und zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls.
Im Besonderen wollen wir folgende angolanische Feste hervorheben:
Nach mehreren Jahrhunderten portugiesischer Kolonialisation hat sich die angolanische Kultur mit anderen Kulturen vermischt und die Musik zeigt mit den Rhythmen von Kizomba, Semba, Ribita, Cabetula, Kilapanga, und neuen Stilen wie Zouk and Kuduro, die die afrikanischen Nächte untermalen, den künstlerischen Reichtum Angolas. Wie die traditionellen Tänze ist auch die variantenreiche Küche für die angolanische Kultur wichtig. Auch die angolanische Literatur, die im 19. Jahrhundert entstand, spiegelt die kulturelle Vielfalt Angolas wider. Sie diente einheimischen Schriftstellern dezidiert zum Zweck, interventionistische Pamphlets zu verfassen. Es ist die Kultur, die Angolas Bild in der Welt prägt. Daher ist es der angolanischen Regierung in ihrer auswärtigen Kulturpolitik ein großes Anliegen, Angolas kulturelle Vielfalt aufzuzeigen.