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Geographie

Klima

Angola weist ein spezielles Klima mit zwei Jahreszeiten auf: Die Regenzeit mit den höchsten Temperaturen erstreckt sich über den Zeitraum von Oktober bis Mai. Von Mai bis September hingegen herrscht die sogenannte Trockenzeit (Cacimbo). Das Land ist in einer speziellen geographischen Situation: Es liegt in der innertropischen und der subtropischen Zone der südlichen Hemisphäre an der atlantischen Küste und weist topographische Besonderheiten auf. Daher lässt es sich in zwei klimatische Regionen einteilen:

a) Die Küstenregion mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 30% im Jahresmittel und einer Durchschnittstemperatur von über 23°C;
b) Das Hinterland – unterteilt in die nördliche Zone mit erhöhter Niederschlagsmenge und hohen Temperaturen, die zentralen Hochebenen mit trockenem Klima und niedrigeren Temperaturen und die südwestliche Zone, die durch ihre Nähe zur Namib-Wüste ein halbtrockenes Gebiet ist.

Die Durchschnittstemperaturen im Land liegen zwischen 27°C und 17°C. Die klimatische Vielfalt bringt eine artenreiche Flora und Fauna hervor, die zum Erkunden und zu vielen Freizeitaktivitäten einladen.

Flora und Fauna

Angola weist fünf Naturzonen auf: dichte, feuchte Wälder wie der Maiombe-Wald mit den seltensten Hölzern der Welt, die Savannen, die sich wie etwa in Lunda häufig bei Wäldern ausbreiten, und die Trockensavannen mit Bäumen und Büschen in den Provinzen von Luanda, Baixa de Kassanje und in bestimmten Gebieten Lundas. 

Zudem gibt es Steppenzonen entlang eines im Süden von Sumbe beginnenden Landstreifens und zuletzt die Wüstenzone, die sich entlang eines engen Küstenstreifens in den südlichsten Gebieten des Landes erstreckt. Nur hier in der Namib-Wüste und nirgendwo anders auf der Welt wächst die Welwitschie "Welwitchia Mirabilis".

Auch die Spezies an Fauna ist in Angola vielfältig. Im Maiombe-Wald leben Gorillas, Schimpansen und Papageien. In den feuchteren Naturgebieten im Norden, Osten und Zentralangola findet man Golungo-Antilopen, Riesen-Säbelantilopen (eine endemische, vom Aussterben bedrohte Spezies), Pygmäenantilopen und Elefanten. In den trockeneren Gebieten kann man Springböcke, Steinböcke, Oryz-Gazellen, Gnus, Impalas, Geparden, Büffel, Elefanten, Zebras und Giraffen finden. Weniger häufig anzutreffende Tiere im gesamten Gebiet Angolas sind Hyänen, Rotantilopen, Löwen, Leoparden und Flusspferde.

Zahlreiche Fische und Krustentiere bevölkern das Meer und die Flüsse, in denen auch Krokodile und Alligatoren beobachtet werden können.

Die wichtigsten Flüsse

Angolas Hauptstrom ist der Kwanza, nach dem auch die Währung benannt ist. Er ist 1000 km lang, von denen nur 240 km schiffbar sind. Die nächstgrößeren Flüsse sind der Kubango (975 km), der Cunene (800 km) und der Zaire mit 150 km schiffbarem Gewässer. Die angolanischen Flüsse bieten Gelegenheiten für Geschäftsanbahnungen und/oder für den (Öko-) Tourismus.

Bodenschätze

Angola ist reich an Bodenschätzen. Nach Schätzungen weist der Untergrund 35 der 45 wichtigsten Bodenschätze für den Welthandel auf, darunter Öl, Erdgas, Diamanten, Phosphate, Bitumen, Eisen, Kupfer, Magnesium, Gold, Edelsteine, etc.

 

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