STÄNDIGE VERTRETUNG DER INTERNATIONALEN ORGANISATIONEN IN WIEN


Sport

Bis zur Unabhängigkeit spiegelte Angola im Bereich des Sports die Situation in der Metropole wider: eine eindeutig unzureichende Infrastruktur, eine geringe Zahl an Praktikern und ein schlechtes Abschneiden bei internationalen Wettbewerben. Nach der Unabhängkeit wurde das Sportsystem von Grund auf anders gestaltet.

Die zwei wichtigsten Impulse, die zur Entwicklung des Sports führten und bei denen der Staat direkt und aktiv involviert war, war auf der einen Seite, Sport für die Massen zugänglich zu machen und auf der anderen Seite die Mitwirkung von Sportagenten in der Konzeptionalisierung und Organisation eines Sportsystems. Die Interventionspolitik in dieser assoziativen Bewegung brachte die Gründung eines Olympischen Komitees und Sportbünde als auch vieler Sportclubs mit sich, besonders im Bereich Fußball. Viele Faktoren, wie der Krieg, behinderten das Erreichen der gesetzten Ziele. Im Grunde genommen beruht jedoch die Sportpolitik der angolanischen Regierung auf Strategien, die kurz- und mittelfristig eine nachhaltige Entwicklung des Sports konsequent durchsetzen werden, indem auf die Diversifizierung und den Anstieg von Praktiken und Praktikern gesetzt wird.

Die politschen Veränderungen in den 1990er-Jahren, die dem Zerfall des sozialistischen Blocks auf globaler Ebene folgten, und der ideologische Richtungswandel im Regieren des Landes, ebneten den Weg für neue Entwicklungsstrategien und für ein Überdenken der Allianzrahmen mit anderen Ländern. Dies brachte unvermeidlich das Ende des bisherigen Sportsystems und einen neuen Zugang zum Sport mit sich, der weniger staatlichen Eingriff auf diesem sozialen Gebiet vorsah. Dennoch bleibt das Untersystem mit mehreren Sportverbänden (Handball, Athletik, Basketball, Boxkampf, Radfahren, Fußball, Judo, Wrestling, Schwimmen, Taekwondo, Tennis, Tischtennis, Schießsport, Segeln, Volleyball, Karate, Eislauf, Schach, Behindertensport und Hallenfußball) ein entscheidender Teil des Sportsystems. 15 Verbände sind an das Olympische Komitee Angolas angegliedert.

Zurzeit ist Fußball der populärste Sport in Angola, gefolgt von Basketball, Handball und Eishockey, deren wichtigste Aushängeschilder des Landes folgende Teams sind: 1º de Agosto, Petro Atletico de Luanda, ASA, Inter Clube de Luanda, 1º de Maio de Benguela, Nacional de Benguela und Mambroa de Huambo.

Große Sportereignisse für Angola waren das Abhalten der Fußball-Afrikameisterschaft (Africa Cup of Nations) im Jahr 2010, die Teilnahme der nationalen Fußballmannschaft an den Weltmeisterschaften in Deutschland im Jahr 2006, die Teilnahme der nationalen Handball-, Basketball-, und Rollhockey-Mannschaften an Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen, die Teilnahme an den IWAS World Games und den Paralympischen Spielen sowie das Abhalten der Hockey-Weltmeisterschaften im Jahr 2013.

 

 

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