STÄNDIGE VERTRETUNG DER INTERNATIONALEN ORGANISATIONEN IN WIEN


Präsident der Republik

Der Präsident der Republik

Seine Exzellenz João Manuel Gonçalves Lourenço


Angolas außenpolitische Orientierung

Die Republik Angola achtet die Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen und die Grundsätze der Afrikanischen Union und stellt freundschaftliche und kooperative Beziehungen mit allen Staaten und Völkern her, die auf folgenden Grundsätzen beruhen:
a) Respekt für die nationale Souveränität und Unabhängigkeit;
b) Gleichheit der Staaten;
c) Das Recht der Völker auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit;
d) Friedliche Konfliktlösung;
e) Achtung der Menschenrechte;
f) Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten;
g) Gegenseitiger Vorteil;
h) Ablehnung von und Kampf gegen Terrorismus, Drogenhandel, Rassismus, Korruption sowie Menschen- und Organhandel;
i) Kooperation mit allen Völkern, um Frieden, Gerechtigkeit und den Fortschritt der Menschheit zu sichern.

Gemäß Artikel 121 der Verfassung der Republik Angola betreffend der Verantwortung im Bereich der internationalen Beziehungen ist der Präsident der Republik verantwortlich für:
a) das Definieren und Leiten der Ausführung der Außenpolitik;
b) die Vertretung des Staates;
c) die Unterzeichnung und Ratifizierung von internationalen Verträgen, Abkommen, Übereinkünften und anderen Instrumenten, wenn sie angemessen sind und nachdem sie verabschiedet wurden; 
d) die Ernennung und Absetzung von Botschaftern und die Ernennung von Sondergesandten;
e) Die Akkreditierung von diplomatischen Vertretern aus dem Ausland.

In der Rede anlässlich seiner Investitur als Präsident der Republik am 26. September 2012 hat Seine Exzellenz José Eduardo dos Santos den allgemeinen Kurs der politischen Strategie Angolas wie folgt definiert:
“Das heutige Angola ist eines der angesehensten Ländern in der afrikanischen Diplomatie. Diese Ehre wurde uns durch unsere lange Geschichte zuteil, in der die Angolaner konsequent für die nationale Unabhängigkeit gekämpft haben und in der sie gelernt haben, ihre Souveränität gegenüber externen Bedrohungen und hegemonialen Tendenzen bestimmter Länder zu verteidigen. Unsere Taten werden weiterhin auf die diplomatische Politik und Wirtschaftspolitik gerichtet sein, basierend auf gegenseitigem Respekt und Vorteil, auf guter nachbarschaftlicher Ebene mit unseren geographisch nächsten Partnern und auf der Verstärkung der regionalen wirtschaftlichen Integration durch die  SADC (Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft), die  CPLP (Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder) und die  CEEAC ( Zentralafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft) .

Angola wird weiterhin all seine internationalen Verpflichtungen einhalten und alle Vorschriften der internationalen Verträge anwenden, zu denen sich das Land bekennt.
Wir bekennen uns zum Umweltschutz und werden in allen Foren für die Respektierung und Implementierung jener Maßnahmen und Instrumente, die von der Internationalen Gemeinschaft zum Schutze des Planeten und zukünftiger Generationen anerkannt wurden, kämpfen.

Der angolanische Staat hat immer Beziehungen zu internationalen Kooperationspartnern auf Grundlage der Interessen Angolas und der Angolaner geführt.  Wo auch immer der Staatsbürger lebt, die Verteidigung seiner Interessen und Rechte steht in der Verantwortung des Staates, und wir werden sie niemals übergehen.

Die Exekutive wird weiterhin diesen Weg in der Außenpolitik verfolgen. Unser Ziel wird weiterhin sein, die souveräne Gleichheit Angolas und Afrikas in den internationalen Beziehungen und Foren zu stärken.“

 

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